Werke der Sammlung hit-Technopark im neuen Büro

Öl auf Holz #81 von Rolf Bergmeier, im Hintergrund das Gemälde von Tomasz Paczewski
Rolf Bergmeier im neuen Büro der hit-Verwaltung

Rolf Bergmeier

Ausstellung: Soll die Öffentlichkeit solche Bilder sehen? – 07.09. - 23.10.2015

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Der Ursprung der Kunst

Der 1957 in Cuxhaven geborene und heute in Hamburg lebende Künstler Rolf Bergmeier ist kein unbeschriebenes Blatt. Die Zahl seiner Ausstellungen ist lang und international.

Mit seinen Leerräume umschließenden Plastiken aus Holzästen stellt er die Frage nach dem Ursprung der Kunst und das mit Hilfe eines Materials, das natürlicher nicht sein könnte. Gewachsenes Holz ist dabei der Stoff aus dem die Bergmeierschen Träume in Form von Plastiken entstehen, die dann mit Öl bemalt werden und sich nur im Ausnahmefall - z. B. in der Reihe R I D – eine begrenzte Farbigkeit erlauben.

Ausgehend von Holzästen entstehen unterschiedliche Formen, die eine Gemeinsamkeit eint: die im Inneren vorhandene „Leere“, der Luftraum. Umschlossen von natürlich gewachsenen Holzästen, die gewebeartig angeordnet sind und eine netzähnliche Struktur um einen Luftraum bilden. So entsteht eine Durchlässigkeit, die der Betrachter durch die Veränderung seines Standortes weiter verstärken kann. Mit der daraus resultierenden flexiblen Wahrnehmung stellt sich dann auch die Frage: Was ist wirklich?

Die Plastiken von Rolf Bergmeier erinnern an organische Strukturen, die wirklich sind und die gleichzeitig mit der Magie eines leeren Raumes konkurrieren, den sie umfassen. Dabei zielt Bergmeier auf die Polarität von „wirklich sein“ und „sein können“ oder „sein sollen“ mit einer unverwechselbaren Intensität, die die Antwort geben soll auf eine immer komplexer werdende Realität, die auch ohne Ordnung oder Vereinfachung erkannt werden kann.

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